Augsburg bleibt interessanter, zukunftsfähiger Standort für Einzelhändler und Investoren

Die über 2000 Jahre alte Universitätsstadt Augsburg ist nach München und Nürnberg mit mehr als 263.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt in Bayern und Verwaltungssitz des Regierungsbezirks Bayerisch-Schwaben. Die Stadt ist aufgrund ihrer guten Lage ein bedeutender Industriestandort, der von großen Werken der Industrieunternehmen, wie beispielsweise Fujitsu Technology GmbH, MAN Diesel SE, MT Aerospace AG, Osram oder Siemens AG, geprägt wird. 

Kathrin Friedrich für Comfort

Augsburg Annastraße

Das bayerisch-schwäbische Oberzentrum versorgt ein Einzugsgebiet mit etwa 830.000 Menschen in den Landkreisen Augsburg, Aichach, Fürstenfeldbruck, des Unterallgäus und Günzburg. Dies spiegelt sich in der Angebotsqualität und der Attraktivität der Innenstadt wider, die sich in Augsburg in den letzten Jahren wesentlich verbesserte und viele neue Filialisten in die Innenstadt zog. Manfred A. Schalk, Geschäftsführer des auf die Vermittlung von Ladenlokalen und Geschäftshäusern in 1A-Lagen spezialisierten Maklerunternehmens COMFORT München GmbH, registriert in ihrem aktuellen Städtereport Augsburg zwar einen Rückgang von fünf Prozent für Mieten bei Flächen von 80 bis 120 m2 in Top-Lagen, prognostiziert jedoch eine deutliche Erholung: „Seit 2006 stiegen die erzielbaren Mieten immerhin um über fünf Prozent, und die zahlreichen neuen Filialisten in der Innenstadt deuten auf eine Belebung hin.“ Die vergleichbar günstigen wirtschaftlichen und sozio-demografischen Rahmendaten rücken seiner Ansicht nach Augsburg sowohl bei Filialisten als auch bei Investoren nachhaltig in den Fokus des Interesses. Zwar liege der Kaufkraftindex mit 101,9 nur knapp über Bundesdurchschnitt, sei jedoch gegenüber 100,6 im Jahr 2010 ebenfalls gestiegen. Die Zentralitätskennziffer als Indiz für die Attraktivität der Einkaufsstätte für das Umland übertreffe mit einem Wert von 130,9 zum Beispiel Köln mit 124,2 bei Weitem.

Charakterisierung der 1A-Lagen – neue Mieter und Entwicklungen

Annastraße

  • Absolute Top 1A-Lage
  • sehr hohe Passantenfrequenz
  • Ankermieter wie H&M, Esprit, Marc O’Polo, Tally Weijl, Müller, Mexx, Stefanel, Leiser Schuhe
  • Hoher Filialisierungsgrad, kaum örtliche Anbieter
  • Neue Mieter: New Yorker (Relocation), Lush
  • Aktueller Mietpreis liegt bei 95,- EUR/m²

Bürgermeister-Fischer-Straße

  • Sehr gute Geschäftslage mit großen Modeanbietern wie K&L Ruppert, Wöhrl und Kaufhäusern wie Galeria Kaufhof und Karstadt
  • Ost-West Verbindung zwischen Königsplatz und Moritzplatz

Bahnhofstraße

  • „Richtige“ und „falsche“ Straßenseite: Hauptlauf auf der rechten Seite vom Königsplatz her kommend
  • Große Häuser wie P&C, C&A, Müller und auch Reiseverkehr des Hauptbahnhofs bestimmen die Frequenz

Philippine-Welser-Straße

  • Parallelstraße zur Annastraße. Über Martin-Luther-Platz verbunden, der somit einen Teil der Frequenz in diesem Teil der Annastraße abgreift.
  • Einzelhandel sieht Philippine-Welser-Straße als bürgerliche, solide, zunehmend besser werdende Lage
  • Neue Mieter: Salewa, L´Occitane

 

Maximilianstraße

  • Hauptsächlich gastronomisch genutzte Flächen im „oberen“ Teil, der das Augsburger Nachtleben prägt
  • Prachtstraße der Renaissance mit vielen alten Häusern, die für klassischen Einzelhandel eher ungeeignet sind
  • Abschnitt zwischen Rathausplatz und Moritzplatz ist eine A minus bis gute B-Lage
  • Neue Mieter: Wellensteyn, Nanu Nana, Butlers, Osco

 

Rund um die Annastraße verdichten sich die Lagen

Als die wichtigsten Einkaufsstraßen in Augsburg gelten nach COMFORT-Angaben die Bahnhofstraße auf der nördlichen Seite sowie natürlich die Annastraße. „Top 1A-Lage ist mit weitem Vorsprung eindeutig die Annastraße“, sagt Schalk. Hier sind in den letzten fünf Jahren die Mieten für Ladenlokale mit einer Verkaufsfläche Verkaufsfläche von 80 – 120 m² um über fünf Prozent gestiegen und betragen aktuell 95 Euro pro Quadratmeter. Für Ladenlokale mit einer Verkaufsfläche von 300 – 500 m² liegt der Mietpreis wieder auf dem Niveau von 2006 bei 55 Euro pro Quadratmeter, nachdem er in diesem Jahr um gut 8 Prozent von 60 Euro auf 55 Euro nachgegeben hat.

Hauptgrund für diese Preiskorrektur nach unten ist vor allem die nachhaltige Konkurrenz durch die recht nahe sowie attraktive und sehr gut angenommene City Galerie, die der ein oder andere Einzelhändler in der City weiterhin spürt. Festzuhalten ist jedoch auch, dass sich diese, aus Sicht mancher Mieter überfälligen Preiskorrekturen immer noch auf einem sehr hohen Niveau abspielen. Nichts destotrotz bleibt die Annastraße vor allem für den filialisierten Einzelhandel weiterhin sehr interessant. Einen zusätzlichen Schub wird die Annastraße durch die zukünftige Projektentwicklung von Peek & Cloppenburg auf dem Grundstück des ehemaligen Woolworth bekommen. Ihr Publikum finden nach wie vor die Bürgermeiser-Fischer-Straße mit den bekannten großflächigen Textilanbietern und Kaufhäusern sowie die Bahnhofstraße. Letztere könnte jedoch vor allem im Bereich zum Bahnhof hin etwas an Anziehungskraft verlieren. Maßgeblich dafür ist die Tatsache, dass neben der Annastraße auch die Straßen um die Annastraße, insbesondere die Philippine-Welser- sowie die Maximilianstraße im Bereich zwischen Rathaus- und Moritzplatz im Aufwind sind.

Hier hat eine nachhaltig positive Entwicklung mit Zukunftspotenzial eingesetzt, die von Mietern unterschiedlichster Couleur getragen wird: Eher qualitative und niveauvolle Neuansiedlungen auf der Philippine-Welser-Straße wie zum Beispiel Salewa oder L’Occitane. Zum anderen eher bunte bzw. preisagressive Konzepte wie Nanu Nana, Butlers und Osco, die im 1A-Lagenbereich der Maximilianstraße neu eröffneten.

Investment

Aus Sicht von Investoren ist Augsburg weiterhin eine höchst nachgefragte und interessante Stadt. Leider sind die realisierbaren Investmentchancen in den guten Lagen weiterhin von der Anzahl sehr gering, sodass die Preise konstant hoch bleiben und für Top-Objekte sicherlich im Bereich des 17,5- bis 18,-5-fachen zu sehen sind. Dafür spricht auch das gerade aus Investorensicht immer noch attraktive Zinsniveau. Weiterhin stabile Grundlagen für eine nachhaltig gute Investmentsituation sind die positiven wirtschaftlichen Eckdaten und Kennziffern der Stadt Augsburg.

Fazit und Perspektive

Top-Lagen in der Innenstadt für Konsumenten und Einzelhandel interessant

Nach den ersten Erschütterungen der klassischen 1A-Lagen aufgrund der Neuansiedlung der City-Galerie, eines Shopping-Centers der ECE, die im Jahr 2001 am Willy-Brandt-Platz etwa einen Kilometer von den 1A-Lagen entfernt eröffnete hatte, hat sich die Lage nach Ansicht von Manfred A. Schalk nicht komplett bereinigt, aber konsolidiert. Augsburg war und ist in der Analyse von COMFORT insgesamt ein äußerst interessanter Standort sowohl für Einzelhändler als auch für Investoren aus ganz Deutschland. Gerade im Bereich der Philippine-Welser-Straße und der Maximilianstraße sind verstärkt neue Konzepte anzutreffen, die die Attraktivität auch dieser Lagen weiter aufwerten und unterstreichen. Alles in allem prognostizieren die COMFORT-Spezialisten für Augsburgs Zukunft ein sehr positives Bild.

 

 

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18 deutsche „Millionenstädte“ – attraktiv insbesondere für internationale Filialisten

Im Unterschied zu vielen anderen europäischen Staaten verfügt Deutschland über eine Vielzahl von attraktiven Einkaufsstädten, was sicher einer der Gründe ist, warum immer mehr internationale Handels-Labels, wie Abercrombie & Fitch, Bershka oder Forever 21 auf den deutschen Markt drängen. Wo in England, Frankreich oder Italien nur eine Handvoll Einkaufsstädte für eine mehr oder weniger flächendeckende Expansion benötigt werden, müssen in Deutschland ungleich mehr Standorte abgedeckt werden, an denen profitable Umsätze erzielt werden können.

Ralf Bettges für COMFORT

Einzugsgebiete Deutschland Retail

Zu den Einzugsgebieten der wich­tigsten deutschen Innenstädte hat die COMFORT-Gruppe mit ihrem in Hamburg ansäs­sigen Bereich Research & Consulting ein aktuelles Ranking durchgeführt. Berlin, Hamburg und München als mit Abstand größte Städte nehmen die ersten Plätze ein. Ansonsten folgt die Rangfolge jedoch keineswegs mehr der reinen Stadtgröße, da die Größe der Einzugsgebiete teilweise ein Vielfaches der stadtansässigen Bevölkerung beträgt. Diesbezüglich verfügt Deutschland insgesamt über 18 „Millionenstädte“.

„Die Untersuchung“, so COMFORT-Chefresearcher Olaf Petersen, „umfasst sämtliche Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern, von denen es in Deutschland aktuell insgesamt 38 gibt. Hierfür wurde ausgehend von der langjährigen Marktkenntnis und …

 

 

lesen Sie hier bitte die Meldung zum Thema 18 deutsche „Millionenstädte“   weiter und erhalten mehr Informationen


 

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Neuerungen in unseren Immobilien-Blogs

Änderung in der Blog-Systematik

Ab sofort werden Gewerbeimmobilien-Meldungen mit überregionaler Bedeutung ausschließlich innerhalb des Blogs “Immobilien Pressemitteilungen” veröffentlicht.

Meldungen mit einem örtlichen Bezug, werden innerhalb unserer Stadtblogs veröffentlicht.

Änderung des Designs und der offerierten Informationen

Innerhalb jeden Blogs erhalten Sie nach wie vor den von uns ausgewählten Meldungen aus dem Bereich der Gewerbeimmobilien als Hauptbestandteil.

Flankierend bieten wir Ihnen folgende Erweiterungen an:

-      Sie können ab sofort die aktuellen Meldungen via E-Mail direkt auf Ihren PC bekommen. Einfach unter dem Titel “Abonnieren Sie die neuesten Informationen dieses Blogs” auf den Button “Meldung per E-Mail” klicken.

-      Sie können ab sofort jede Meldung innerhalb Ihres Netzwerkes(Facebook, Twitter, Digg, Reddit und StumbleUpon) mit einem Klick weiterveröffentlichen.

-      Sie sehen ab sofort eine kurze Übersicht über die veröffentlichtenNachrichten anderer Stadtblogs auf jeder Seite. Für den Fall, dass Sie die eine oder andere Meldung interessiert, kommen Sie mit einem Klick direkt dorthin.

Einführung von 4 neuen Themenblogs

Um die Übersichtlichkeit der Informationsübermittlung zu erhöhen, haben wir 4 neue Gewerbeimmobilien-Themenblogs kreiert:

Innerhalb dieser neuen Immobilien-Blogs finden Sie Informationen, Marktberichte, hilfreiche Links und Gewerbeimmobilien-Angebote ausschließlich aus dem genannten Gewerbeimmobiliensegment. Die Schwerpunktthemen werden wir sukzessive erweitern.

Vorbereitung einer neuen Sektion „Makler“ auf unseren Stadtblogseiten

Wir planen die Veröffentlichung wichtiger Marktteilnehmer als Zusatzseite innerhalb unserer Gewerbeimmobilien-Stadtblogs. Mit diesem Service haben Interessenten sogleich eine Übersicht über marktkompetente Anbieter von Büroimmobilien, Ladenflächen und Logistikimmobilien sowie Investitionsobjekten innerhalb jeder abgebildeten Stadt.

Für den Fall, dass Ihr Unternehmen innerhalb dieser Sektion kostenfrei aufgeführt werden soll, melden Sie sich bitte –ebenfalls kostenfrei- als Gastmember bei Immopro24 an:http://www.immopro24.eu/mitglied/werden.html Bitte denken Sie bei der Anmeldung daran, Ihren Arbeitsschwerpunkt genau zu definieren.

Wir bedanken uns bei Ihnen, dass unsere Blogs so grossen Erfolg innerhalb der Immobilienbranche haben und für Ihre feedbacks! Gern versuchen wir weiterhin auf Ihre Wünsche einzugehen.

Bitte nutzen Sie die umfangreichen Werkzeuge von Immopro24 zur Vermarktung Ihrer Gewerbeimmobilien und zur Optimierung Ihrer Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Immobilienbranche.

Vielen Dank!

Ihr Team von Immopro24


 

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TNS Emnid-Umfrage: Wie wollen wir im Alter wohnen? – Verbände legen repräsentative Befragung zu Wohnwünschen von Senioren vor

Deutschland: - Zwei Drittel bevorzugen sicheres und selbstbestimmtes Wohnen im Alter - Gute Infrastruktur und ambulante Hilfen wichtig – Durchschnittlich 280 Euro monatlich für Serviceleistungen und bauliche Anpassungen verfügbar

Miriam Herke für Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

Immobilien-Nachricht auf Immopro24 - Das Gewerbeimmobilienportal

Wie wollen die Bundesbürger im Alter wohnen? Dies hat TNS Emnid in einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage unter deutschen Mietern und Eigentümern ab 50 Jahren ermittelt, die heute auf der BAU in München von Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie dem Deutschen Mieterbund vorgestellt wurde. Die Umfrage zeigt, dass zwei Drittel der Bundesbürger ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter bevorzugen, welche Hilfen sie dazu konkret benötigen, wie viel Geld sie bereit wären auszugeben und wo Unterschiede zwischen Mietern und Eigentümern bestehen.

Die Ergebnisse verleihen den bisherigen Forderungen der Verbände nach mehr altersgerechtem Wohnraum Nachdruck. Bereits in 15 Jahren wird ein Viertel der Privathaushalte in Deutschland Bewohner haben, die 70 Jahre und älter sind. Dies sind rund zehn Millionen Haushalte 70plus. Doch altersgerechte Wohnungen sind noch immer Mangelware. Nach Schätzungen der Verbände müssten, um den Bedarf nach einem selbstbestimmten und sicheren Wohnen in den eigenen vier Wänden im Alter zu decken, pro Jahr rund 100.000 seniorengerechte Wohnungen durch Neubau oder Modernisierung geschaffen werden. Dies wären rund 2 Millionen altersgerechte Wohnungen bis 2025. Sie fordern daher die Politik auf, dringend mehr Anreize zu schaffen, damit private Investoren stärker in altersgerechten und bezahlbaren Wohnraum investieren.

Die zentralen Ergebnisse der TNS Emnid-Umfrage im Überblick:

Zwei Drittel bevorzugen ein selbstständiges Wohnen im Alter
Wenn es um die bevorzugte Wohnform im Alter von 70 Jahren und älter geht, sind sich Mieter und Eigentümer einig: Zwei Drittel der Befragten bevorzugen ein eigenständiges Leben in einer gewöhnlichen Wohnung oder im Haus. 57 % der Befragten würden jedoch nicht auf ein zusätzliches Hilfsangebot verzichten wollen. Nur ein Drittel möchte zwecks altersgerechtem Wohnen umziehen. Jeder zweite Befragte würde stattdessen lieber die Wohnung oder das Haus umbauen. Allerdings würden über 80 % der Befragten beim Verlust der Selbstständigkeit im Alter noch einmal umziehen. Das Alter spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Gute Infrastruktur und ambulante Hilfen wichtig
Wichtig für ein selbstständiges Leben im Alter ist die Möglichkeit, Hilfen im Haushalt und bei der Pflege in Anspruch nehmen zu können und Geschäfte, Ärzte und öffentliche Verkehrsmittel in unmittelbarerer Nähe – 95 % bzw. 94 % der Befragten erachten dies als wichtig. 84 % stufen den Einbau von altersgerechten Techniken und Kommunikationsmitteln wie Hausnotruf oder Kommunikation mit Ärzten und Pflegern als wichtig ein. Ein barrierearmer Zugang zur Wohnung z.B. durch weniger Treppen oder den Einbau eines Fahrstuhls (82 %) und bauliche Anpassungen in der Wohnung wie z.B. eine bodengleiche Dusche (81 %) sind weitere wichtige Voraussetzungen. Auch Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. eine Gegensprech- oder Alarmanlage spielen für 72 % eine bedeutende Rolle – gerade Frauen fühlen sich damit wohler („sehr wichtig: 22 %, Frauen: 42 %).

Unterstützung bei der Pflege und Hausarbeit am wichtigsten
Im Alter werden Hilfsangebote offenbar überaus gern in Anspruch genommen: Ganz oben auf der Präferenzliste steht die Hilfe bei der Pflege. Für 77 % der Befragten wäre ein solches Angebot wichtig im Alter. Aber auch Hilfen bei der Hausarbeit (69 %), bei kleineren Reparaturen (66 %), bei Einkäufen (66 %), bei Behördengängen (63 %), bei der Körperpflege (62 %), bei Arztbesuchen (60 %) sowie gemeinsame Unternehmungen (59 %) sind besonders beliebt. Lediglich das bekannte „Essen auf Rädern“ ist weniger stark nachgefragt (34 %). Interessant: Insbesondere der Hilfsbedarf bei der Hausarbeit nimmt ab 80 Jahren sprunghaft zu (ab 80 Jahre 79 %, bis 60 Jahre: 66 %).

Durchschnittlich 280 Euro für Serviceleistungen und bauliche Anpassungen verfügbar
Im Schnitt können die Befragten für Serviceleistungen oder altersgerechte bauliche Veränderungen 280 Euro monatlich aufbringen. Eigentümer haben mehr Ressourcen als Mieter – Sie können im Schnitt 384 Euro aufbringen, während es bei Mietern lediglich 161 Euro sind.
Mieter mit beispielsweise einem monatlichen Haushaltseinkommen von bis zu …

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Bauindustrie zum BGH-Urteil vom 11. Mai 2009: Durchbruch für die Bauwirtschaft

Deutschland: • Öffentliche Auftraggeber tragen künftig Verzögerungskosten bei Ausschreibungen • Kosteneinsparungen von bis zu 1 Mrd. Euro jährlich

Dr. Heiko Stiepelmann für Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.

„Für die deutsche Bauwirtschaft ist das ein Durchbruch zu einer faireren Verteilung der Risiken im Vergabeverfahren. Jetzt liegt das Vergabeverfahrensrisiko dort, wo es hingehört: nämlich beim öffentlichen Auftraggeber. Mehr noch: Es kann auch nicht mehr einseitig auf den Auftragnehmer abgewälzt werden.“ Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, die Entscheidung des Bundesgerichtshof vom 11. Mai 2009, nach der öffentliche Auftraggeber künftig die …

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Unternehmensbefragung 2009: Massive Finanzierungsschwierigkeiten durch Finanz- und Wirtschaftskrise

  • Kleine, sehr große und junge Unternehmen besonders betroffen
  • Keine flächendeckende Kreditklemme
  • Steigende Finanzierungsprobleme und historisch schlechte Absatzchancen

werden zum weiteren Rückgang der Investitionsneigung führen

Wolfram Schweickhardt für KfW Bankengruppe

Die Finanzierungssituation der Unternehmen in Deutschland hat sich in den vergangenen zwölf Monaten über alle Größenklassen hinweg erheblich verschlechtert.

Besonders stark betroffen sind sehr kleine und größere sowie junge Unternehmen. Der Anteil der Unternehmen, die von Problemen berichten, überhaupt einen Kredit zu erhalten, ist mit 17 % im historischen Vergleich sehr hoch. Dies zeigt die Unternehmensbefragung 2009, die die KfW Bankengruppe gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), dem Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) und dem Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat.
Aktuelle Befragungen lassen zudem befürchten, dass sich die Situation in den kommenden Monaten weiter verschärfen wird.

“Auch wenn man von einer flächendeckenden Kreditklemme noch nicht sprechen kann, beobachten wir mit Sorge, dass die Probleme beim Kreditzugang für die Unternehmen immer größer werden. Die Finanzierungsschwierigkeiten so weit wie möglich abzufedern ist deshalb eine …

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BFW-Konjunkturumfrage: Immobilienbranche atmet langsam auf

- Lage nicht mehr so dramatisch wie noch im Herbst 2008
- Finanzmarktkrise erreicht Immobilienverwalter

Miriam Herke für Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

Geschäftslage Immobilienunternehmen. Quelle: BFW-Konjunkturumfrage Frühjahr 2009.

Auch ein halbes Jahr nach dem Einbruch der Finanzmärkte zeigen sich die Unternehmen der privaten Immobilien- und Wohnungswirtschaft noch mit deutlich angespannter Geschäftsstimmung. Allerdings wird die Lage nicht mehr ganz so dramatisch gezeichnet wie noch im Herbst letzten Jahres. „Von einer Entspannung der Branche kann aber keinesfalls die Rede sein“, erklärte Walter Rasch, Präsident des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V., Spitzenverband der privaten Immobilienwirtschaft, bei der Vorstellung der aktuellen BFW-Konjunkturumfrage heute im Rahmen des BFW Immobilien Kongresses in Berlin.

Rund 40 Prozent der Unternehmen wollen die Investitionen in diesem Jahr senken. Im Herbst 2008 waren es noch über 60 Prozent. „Auch wenn die Lage inzwischen etwas entspannter ist, darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Investitionsniveau insgesamt deutlich gesunken ist. Im vergangenen Frühjahr waren es noch lediglich 18 Prozent, die ihre Investitionen drosseln wollten“, erläuterte der BFW-Präsident. Rund die Hälfte der Unternehmen möchte auch in Krisenzeiten ihre Investitionen konstant halten. Rund zwei Drittel planen zudem eine gleichbleibende Beschäftigungssituation.

Etwas entspannter blicken die Unternehmen auch auf ihre Umsatz- und Gewinnentwicklung. Zwar liegen die Erwartungen noch deutlich unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums, sind aber dennoch optimistischer als noch im Herbst. Rechneten im Herbst 2008 noch 64 Prozent mit sinkenden Gewinnen, so sind dies heute mit 32 Prozent nur noch halb so viele.

Erstmals erreicht die Finanzmarktkrise die Immobilienverwalter, die sich bislang von der Krise weitestgehend unbeeindruckt zeigten. Bei ihnen ist die Stimmung derzeit sogar schlechter als unter den Unternehmen in der Bauträgerschaft. „Dies macht deutlich, dass die Finanzmarktkrise stufenweise für die verschiedenen immobilienwirtschaftlichen Akteure spürbar wird. Zuerst waren vor allem Bauträger und Projektentwickler, gerade auch wegen ihres hohen Fremdfinanzierungsanteils, betroffen“, so Rasch. „Aber auch bestandshaltende Wohnungsunternehmen müssen Modernisierungen mit Blick auf den demografischen Wandel und den Klimaschutz vornehmen. Wenn aber der Blutkreislauf der Branche, der Kredit, nicht mehr richtig zirkuliert bekommen auch sie die Krise letztlich zu spüren.“

Die BFW-Konjunkturumfrage zur Einschätzung der konjunkturellen Lage auf dem Immobilienmarkt erscheint halbjährlich. Die Befragung erfolgt unter den 1.600 BFW-Mitglieds- und verbundenen Unternehmen. Die vorliegenden Ergebnisse sind die fünften dieser Art. Die erste Konjunkturumfrage erschien im Frühjahr 2007.

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Dieses Blog ist in Vorbereitung

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